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Erektionsstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen des Mannes. Trotzdem wird kaum darüber gesprochen. Für viele Betroffene ist das Thema mit Scham, Unsicherheit oder dem Gefühl verbunden, versagt zu haben. Dabei sind gelegentliche Erektionsprobleme völlig normal und können jeden Mann treffen.
Von einer erektilen Dysfunktion spricht man dann, wenn über einen längeren Zeitraum keine ausreichende Erektion für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr erreicht oder aufrechterhalten werden kann. Die gute Nachricht: Eine erektile Dysfunktion ist häufig behandelbar – und sie kann ein wichtiger Hinweis auf die allgemeine Gesundheit sein.
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Erektionsstörungen, doch betroffen sind längst nicht nur ältere Männer. Auch Männer zwischen 40 und 50 Jahren berichten häufig über entsprechende Beschwerden. Faktoren wie Stress, Schlafmangel, Bewegungsmangel oder chronische Erkrankungen können bereits in jüngeren Jahren eine Rolle spielen.
Das Wichtigste ist deshalb: Sie sind mit diesem Problem nicht allein.
Viele Männer betrachten Erektionsstörungen ausschliesslich als Problem der Sexualität. Tatsächlich kann eine erektile Dysfunktion jedoch ein frühes Warnsignal für andere gesundheitliche Veränderungen sein.
Da die Blutgefässe im Penis sehr fein sind, zeigen sich Durchblutungsstörungen dort oft früher als in anderen Körperregionen. Eine erektile Dysfunktion kann deshalb unter anderem mit folgenden Erkrankungen in Zusammenhang stehen:
Auch psychische Belastungen wie Stress, Ängste oder depressive Verstimmungen können die Sexualfunktion beeinflussen.
Aber auch Medikamente können eine erektile Dysfunktion als Nebenwirkung auslösen. Zum Beispiel gewisse Blutdrucksenker durch direkte Beeinflussung der Durchblutung oder auch Antidepressiva durch Reduktion der Libido.
Ein weiterer wichtiger Hinweis kann das Vorhandensein oder Fehlen von morgendlichen Spontanerektionen sein. Treten diese regelmässig auf, spricht dies eher dafür, dass die körperlichen Voraussetzungen für eine Erektion vorhanden sind und psychische Faktoren eine grössere Rolle spielen könnten. Bleiben morgendliche Spontanerektionen hingegen über längere Zeit aus, kann dies auf eine organische Ursache, insbesondere eine Durchblutungsstörung der Blutgefässe, hinweisen. Eine medizinische Abklärung kann helfen, die Ursache genauer einzugrenzen.
Jeder Mann erlebt im Laufe seines Lebens Phasen, in denen eine Erektion nicht wie gewohnt funktioniert. Einzelne Ereignisse sind meist kein Grund zur Sorge.
Treten die Beschwerden jedoch über mehrere Wochen oder Monate regelmässig auf, lohnt es sich, das Gespräch mit einer medizinischen Fachperson zu suchen. Je früher mögliche Ursachen erkannt werden, desto besser können sie behandelt werden.
Vielen Männern fällt es leichter, zunächst das Gespräch in der Apotheke zu suchen. Hier können wir Sie diskret und vertraulich beraten, mögliche Ursachen einordnen und gemeinsam besprechen, ob weitere Untersuchungen sinnvoll sind.
Je nach Situation können beispielsweise Blutdruck, Blutzucker oder andere Risikofaktoren überprüft werden. Auch die aktuelle Medikamententherapie kann als Ursache gecheckt werden. Gut zu wissen: Nach einem persönlichen und vertraulichen Beratungsgespräch in der Apotheke können bestimmte Potenzmittel unter definierten Voraussetzungen auch direkt und ohne Rezept abgegeben werden. Wir klären gemeinsam mit Ihnen ab, ob diese Option für Sie infrage kommt und sicher ist. Falls nötig, empfehlen wir Ihnen eine ärztliche Abklärung.
Erektile Dysfunktion ist kein Tabuthema und kein persönliches Versagen. Sie ist häufig, behandelbar und manchmal sogar ein wichtiger Hinweis darauf, dass der Körper mehr Aufmerksamkeit braucht.
Wer seine Gesundheit ernst nimmt, kümmert sich nicht nur um seine Leistungsfähigkeit, sondern auch um Herz, Gefässe, Stoffwechsel und Lebensstil.
Unser Tipp: Nutzen Sie unsere Themenwochen zur Männergesundheit und kommen Sie unverbindlich in Ihrer Apotheke vorbei. Wir beraten Sie diskret und kompetent – denn Gesundheit beginnt oft mit einem offenen Gespräch.